Beschreibung
Zum Vorbild:
Die Triebwagen entstanden aus einem Entwicklungsauftrag, den die Kgl. Sächs. Staatsbahnen gemeinsam mit der Preußischen Staatsbahn erteilt hatte. Als Generalauftragnehmer fungierte Brown, Boveri & Cie (BBC) in Mannheim. Den Fahrzeugteil fertigte die Waggonfabrik Rastatt, den Viertaktdieselmotor lieferte die Schweizer Firma Gebrüder Sulzer in Winterthur.
Erprobt wurden die Fahrzeuge ab 1915 vor allem auf der Strecke Dresden-Neustadt–Döbeln–Leipzig, aber auch zwischen Dresden und Hof. Wegen des Ersten Weltkrieges kamen die Fahrzeuge jedoch nicht mehr planmäßig zum Einsatz, auch eine Serienbeschaffung der Triebwagen unterblieb.
Nach dem Ersten Weltkrieg wurden bei der Herstellerfirma Sulzer in der Schweiz Änderungen an den Dieselmotoren vorgenommen, dabei unter anderem mit einem elektrischen Anlasser statt der Pressluft-Starteinrichtung versehen. Danach wurden die beiden Triebwagen 1922 für einen Probebetrieb der Schweizerischen Bundesbahnen SBB auf den Strecken Wettingen–Seebach und Otelfingen–Niederglatt eingesetzt. Einer der Triebwagen wurde im Herbst 1922 für drei Monate versuchsweise im Vorortsverkehr zwischen Bern und Bümpliz Nord eingesetzt.Wegen der kurzen Strecke konnte das Fahrzeug jedoch nicht wirtschaftlich betrieben werden, und der Streckenabschnitt wurde 1923 elektrifiziert.
Im Frühjahr 1924 gelangten die Fahrzeuge zur Régional du Val-de-Travers (RVT). Dort erhielten sie die neue Bezeichnung BCm 2/5 8 und 9. «Triebwagen Nr. 8 erlitt 1938 einen größeren Schaden. Da die damalige Lage der RVT keine Reparatur zuließ, wurde das Vehikel an die SBB verkauft, die das Fahrzeug aber in der Folge bald aus kriegswirtschaftlichen Gründen verschrotteten.» Der Triebwagen 9 wurde auch nach der Elektrifizierung der Bahn im Jahr 1944 noch eingesetzt, 1956 in ABm 2/5 umgezeichnet und 1965 nach einem mechanischen Defekt abgestellt. Danach wurde er dem Verkehrshaus der Schweiz in Luzern übergeben und blieb als nicht betriebsfähiges Museumsexponat für die Nachwelt erhalten.
Infos stammen von: https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%A4chsischer_DET_1%E2%80%932
Zu unserem Modell:
Das Modell wird in reiner Handarbeit aus Neusilberätzteilen zusammengelötet. Besonders aufwändig ist die Herstellung des voll ausgestatteten Innenraumes sowie die mehrfarbige Lackierung. Neben einem Glockenankermotor und Next 18 Schnittstelle, verfügt das Modell über eine fahrtrichtungsabhängige Beleuchtung.
Geplant ist das Modell Ende 2027 zu produzieren. Das abgebildete Modell ist unser Handmuster. Die fehlende Beleuchtung und einige Details sind in der Überarbeitung.
Hersteller des Modells ist stromlinie.eu.
Zusätzliche Informationen
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